Die Altersgrenze für den Renteneintritt in Deutschland liegt inzwischen bei stolzen 67 Jahren. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich jedoch einen deutlich früheren Renteneintritt. Daher stellt sich die Frage, wie es um die finanziellen Rücklagen bestellt sein sollte, um bereits mit 55 Jahren in Rente gehen zu können. Ob dies überhaupt möglich ist und wie Sie die Höhe der benötigten finanziellen Rücklagen berechnen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Einleitung

Zunächst einmal müssen wir uns mit der Begrifflichkeit „Rente“ an sich auseinandersetzen, denn ein tatsächlicher Renteneintritt im Alter von 55 Jahren ist derzeit in Deutschland schlichtweg nicht möglich. Ausnahmen gibt es hier lediglich für Menschen mit Behinderungen sowie für Berufssoldaten der Bundeswehr.

Der frühestmögliche Rentenbeginn bei vorzeitiger Inanspruchnahme ist grundsätzlich erst ab Vollendung des 60. Lebensjahres möglich. Hierbei wird jedoch ein monatlicher Abschlag auf die monatliche Rente in Höhe von 14,4% fällig.

Sprechen wir also davon, eine Rente im Alter von 55 Jahren anzustreben, so gilt es eine Karenzzeit von mindestens 5 Jahren zu überbrücken. Planen Sie also, ihre berufliche Tätigkeit ab dem 55. Lebensjahr niederzulegen, so können Sie frühestens fünf Jahre später mit den ersten Rentenzahlungen aus der gesetzlichen Rentenkasse rechnen. Während dieses Zeitraums erfolgen keine finanziellen Zuwendungen seitens des Staates, sodass Sie ihren Lebensunterhalt vorerst selbst aufbringen müssen.

Um die monatlichen Abschläge, die bei einem vorzeitigen Renteneintritt anfallen, zu reduzieren oder gänzlich zu vermeiden, müsste für eine Übergangszeit von bis zu 12 Jahren finanziell vorgesorgt werden.

Beispiel 1: Erwerblosigkeit ab einem Alter von 55 Jahren. Anschließend keine finanziellen Zuwendungen seitens des Staates bis zum 60. Lebensjahr. Anschließend vorzeitiger Renteneintritt mit den entsprechenden monatlichen Abschlägen des ursprünglichen Rentenbetrags (-14,4%).

Beispiel 2: Erwerblosigkeit ab einem Alter von 55 Jahren. Anschließend keine finanziellen Zuwendungen seitens des Staates bis zum 67. Lebensjahr. Anschließend Rentenleistungen in voller Höhe ohne weitere Abschläge.

Berechnung der finanziellen Rücklagen

Rente mit 55

Die Berechnung zur Höhe der benötigten finanziellen Rücklagen, um eine Niederlegung der Erwerbstätigkeit im Alter von 55 Jahren zu realisieren, ist an und für sich recht einfach. Zunächst einmal sollten Sie Ihre durchschnittlichen monatlichen Ausgaben berechnen. Es empfiehlt sich hierbei einen Blick auf die Kontoumsätze der vergangenen Jahr zu werfen, um einen Durchschnittswert zu errechnen. Andernfalls übersehen Sie unter Umständen Sonderausgaben wie sie beispielsweise bei Urlauben, Geburtstagen oder anderen unregelmäßigen Belastungen anfallen.

Haben wir Ihre durchschnittlichen monatlichen Ausgaben berechnet, multiplizieren wir diesen Wer mit 12, um die jährlichen Aushaben zu erhalten. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte diese Wert noch einmal mit dem Faktor 1,1 bis 1,2 multipliziert werden, um einen zusätzlichen Puffer in Höhe von 10% bis 20% einzukalkulieren.

Mit diesen jährlichen Gesamtausgaben ist es nun ein leichtes, die Aufwendungen für die Karenzzeit zwischen der Aufgabe der Berufstätigkeit und dem Renteneintritt zu berechnen.

Fallbeispiel

Wir listen zunächst unsere monatlichen Ausgaben der vergangenen Jahr auf:

MonatAusgaben
Januar          1.240 €
Februar          1.190 €
März          1.210 €
April          1.260 €
Mai          1.150 €
Juni          1.240 €
Juli          1.180 €
August          1.640 €
September          1.230 €
Oktober          1.273 €
November          1.300 €
Dezember          1.320 €
Durchschnitt:          1.269 €

Diese betrugen, auf das ganze Jahr gerechnet, monatlich im Durchschnitt 1.269€. Diesen Durchschnittswert multiplizieren wir mit 1,1, um einen zusätzlichen Puffer in Höhe von 10% einzuberechnen und landen so bei einem Wert von 1.396€. Multiplizieren wir diesen Wert mit 12, erhalten wir unsere durchschnittlichen jährlichen Ausgaben inklusive des beschriebenen Puffers. So ergibt sich ein Betrag in Höhe von 16.756€.

Wir planen in unserem Beispiel den Ausstieg aus dem Berufsleben im Alter von 55 Jahren und streben einen vorzeitigen Renteneintritt im Alter von 60 Jahren an. Dies bedeutet, dass wir fünf Jahre lang ohne äußere finanzielle Aufwendungen werden auskommen müssen. Daher multiplizieren wir unsere jährlichen Ausgaben i.H.v. 16.756€ mit dem Wert 5 und erfahren, dass wir, um fünf Jahre lang all unsere Kosten zu decken, die Summe von 83.782€ aufbringen müssten.

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Kosten senken

Rente mit 55 2

Wie Sie sehen, ist unter Umständen ein stolzer Betrag vonnöten, um einen Renteneintritt mit 55 Jahren realisieren zu können. Doch natürlich gewinnen wir so auch ein ganzes Stück Lebensqualität dazu, welches uns möglicherweise auch dazu bringen kann, auf gewisse Annehmlichkeiten zu verzichten.

Analysieren Sie daher Ihre Ausgaben ganz genau, um mögliches Sparpotential zu erkennen. So lassen sich die monatlichen Ausgaben mitunter deutlich realisieren, sodass Sie nicht nur mehr Geld beiseitelegen können, sondern auch während der Karenzzeit niedrigere Ausgaben haben. So reduziert sich entsprechend auch die Summe der benötigten finanziellen Rücklagen.

Einen zusätzlichen Puffer von 10% bis 20% sollten Sie allerdings in jedem Fall mit einrechnen, um keine unschönen Überraschungen zu erleben.

Fazit

Ein Renteneintritt im klassischen Sinne ist mit 55 Jahren zwar nicht möglich, jedoch lässt es sich mit der richtigen Vorbereitung und den entsprechenden finanziellen Rücklagen durchaus realisieren, die Arbeit mit 55 Jahren niederzulegen und sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Die Berechnung der monatlichen und jährlichen Ausgaben ist hierbei ein wichtiges Mittel, um die Umsetzbarkeit eines solchen Vorhabens abschätzen zu können.

Wer früh damit beginnt, seinen Lebensstandard anzupassen, finanzielle Rücklagen zu bilden und möglicherweise noch mit einem Eigenheim vorsorgt, der muss keineswegs bis 67 arbeiten.