Neben der klassischen Vollblutspende haben Sie auch die Möglichkeit, ihr Blutplasma zu spenden. Bei einer Plasmaspende wird, wie bei einer regulären Blutspende auch, Blut aus der Armvene des Spenders entnommen. Die Blutplasmaspende ist zwar deutlich zeitintensiver als eine gewöhnliche Blutspende, wird dafür aber meist besser bezahlt und sie lässt sich deutlich häufiger durchführen. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, mit einer Blutplasmaspende deutlich mehr Geld zu verdienen, als es mit Vollblutspenden möglich ist.

Wie viel Geld bekommt man für eine Plasmaspende?

Die Höhe der Aufwandsentschädigung ist nicht einheitlich festgelegt, sodass jeder Anbieter oder Spendeeinrichtung frei entscheiden kann, wie viel Geld für eine Blutplasmaspende gezahlt wird. Nicht selten wird eine solche Spende überhaupt nicht finanziell vergütet und die Spender erhalten lediglich ein kleines Dankeschön sowie eine kostenlose Mahlzeit und Getränke. Es ist daher ratsam, sich im Voraus bei der jeweiligen über die tatsächliche Höhe der Aufwandsentschädigung zu informieren.

Unter den Spendeeinrichtungen, welche ihre Plasmaspender finanziell für den Aufwand entschädigen, liegen die Preise für eine Blutplasmaspende im Bereich von etwa 20 bis 40 Euro. Durchschnittlich kann also ein Vergütung von ca. 30 Euro pro Spende angenommen werden. 

Die maximale Anzahl an Plasmaspenden ist im Regelfall auf 60 Spenden pro Jahr begrenzt. Darüber hinaus muss zwischen zwei Blutplasmaspenden je nach Anbieter ein Abstand von drei bis sieben Tage eingehalten werden. Ausgehend von einer durchschnittlichen Vergütung in Höhe von 30 Euro und maximal 60 Spenden pro Jahr, ergibt sich ein theoretischer Verdienst von bis zu 1.800 Euro pro Jahr.

Wie wird Plasma gespendet?

Die Plasmaspende unterscheidet sich für den Spender kaum von einer regulären Blutspende. Zunächst wird mithilfe einer Nadel Vollblut aus einer Vene in der Armbeuge entnommen. So werden dem Spender insgesamt etwa 600 bis 700 Milliliter Blut abgenommen – in der Regel geschieht dies in mehreren Schritten. Die Gesamtmenge an Blut wird also nicht auf einmal gespendet, sondern in mehreren Abnahmevorgängen.

Das abgenommene Blut wird im nächsten Schritt in ein sogenanntes Plasmapherese-Gerät geleitet, in welchem die festen und flüssigen Bestandteile des Blutes voneinander getrennt werden. Das Blutplasma stellt hierbei den flüssigen Teil der Blutspende dar und wird in einem gesonderten Behältnis gesammelt. Die übrigen Bestandteile des abgenommenen Blutes wandern noch während des Vorgangs zurück in den Körper des Spenders. Das so entnommene Plasma bildet Ihr Körper im Übrigen innerhalb von etwa 48 Stunden nach der Entnahme nach.

Wie lange dauert es Plasma zu spenden?

Während eine gewöhnliche Vollblutspende nur etwa 15 Minuten in Anspruch nimmt, dauert eine Blutplasmaspende in der Regel 30 bis 45 Minuten. Vor der eigentlichen Spende wird zudem der Hämoglobin-Wert des Spenders bestimmt und ein kurzer Gesundheitscheck durchgeführt. Zusammen mit der 15-minütigen Ruhezeit nach der Spende verlängert sich der Zeitaufwand um etwa 30 weitere Minuten auf insgesamt 60 bis 75 Minuten.

Spender-Fragebogen und Voruntersuchung

Bei Ihrem ersten Besuch in einer Spendeeinrichtung werden Sie zunächst einer Erstuntersuchung unterzogen. Hierfür sollten Sie einen amtlichen Lichtbildausweis und auch etwas Zeit mitbringen. In diesem Erstgespräch erhalten Sie alle für den Spendevorgang relevanten Informationen und können ebenso etwaige Fragen an das medizinische Personal stellen. 

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Zur Erstuntersuchung gehört neben der Kontrolle der Vitalwerte ein gründlicher Gesundheitscheck. So wird sichergestellt, dass Sie körperlich fit genug sind, um Blutplasma zu spenden. In diesem Zug wird Ihnen außerdem eine kleine Menge Blut abgenommen, welches anschließend im Labor untersucht wird. 

Nach Abschluss des Erstgesprächs können Sie nun Ihren ersten Termin zur Plasmaspende vereinbaren.

Eine Spende am Tag des Erstgesprächs ist ausgeschlossen, da zunächst Ihre Blutwerte im Labor untersucht werden können. Dies nimmt in der Regel etwa eine Woche in Anspruch. Sollten alle Werte den Erwartungen entsprechen, können Sie den bereits vereinbarten Spendetermin wahrnehmen oder Ihren Ersttermin vereinbaren.

Wie wird Plasma gewonnen?

Wie bereits erwähnt wird das Blutplasma aus Ihrer Vollblutspende gewonnen. Hierfür wird dem Blut zunächst ein Gerinnungshemmer beigefügt. Anschließend werden die festen und flüssigen Bestandteile des Blutes durch Zentrifugieren in einem Plasmapherese-Gerät voneinander getrennt. Die hieraus gewonnene gelblich-klare Flüssigkeit ist das Blutplasma, welches zur Plasmaspende verwendet werden kann.

Unter Umständen kann das Plasma auch eine milchige oder sogar rötliche Färbung haben. In diesem Fall kann das gewonnene Blutplasma nicht zur Transfusion genutzt werden. Warum Ihre Ernährung zur Verfärbung des Plasmas beitragen kann, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Kann man durch Plasmaspenden abnehmen?

Beim Blutplasma spenden Geld verdienen und gleichzeitig Kalorien verbrennen? Was sich zunächst einmal irrwitzig anhören mag, ist in Wahrheit gar nicht so weit hergeholt. Die Wissenschaft geht davon aus, dass bei einer durchschnittlichen Plasmaspende zwischen 500 und 800 Kilokalorien verbrannt werden. Während Ihr Körper nun in den kommenden 48 Stunden damit beschäftigt ist, das entnommene Blutplasma zu regenerieren, verbrennt er bis zu 2.000 weitere Kilokalorien.

Je nach Menge des entnommenen Plasmas und Ihrer körperlichen Beschaffenheit, kann eine einzelne Blutplasmaspende also bis zu 2.800 Kilokalorien verbrennen – das ist mehr als der tägliche Energiebedarfs eines durchschnittlichen erwachsenen Mannes.

Sie sollten sich aber durchaus bewusst machen, dass das Spenden von Blutplasma für Ihren Körper durchaus anstrengend ist. Auch wenn die entnommenen Bestandteile sich innerhalb kurzer Zeit nachbilden ist es wichtig, Ihrem Körper im Anschluss an die Spende nicht nur Ruhe, sondern auch ausreichend Nahrung und Flüssigkeit zukommen zu lassen. Plasmaspenden als einfachen Weg zum Gewichtsverlust anzusehen, ist daher sicherlich keine gute Idee.

Ist Plasmaspenden gut für den Körper?

Der Berufsverband Deutscher Internisten gibt in einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2017 an, dass eine Studie mit 300 Teilnehmern zeigte, dass eine Blutspende nicht nur den Blutdruck selbst, sondern auch die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Auch berichten viele regelmäßige Blut- und Plasmaspender davon, dass sie sich in der Zeit nach der Spende leistungsfähiger fühlten.

Ein wichtiger Aspekt, der sowohl bei der Blut- als auch bei der Plasmaspende häufig vergessen wird, ist der kostenlose Gesundheits-Check, den Sie bei einer Spende mitnehmen. Schließlich wird Ihr Blut auf diese Weise regelmäßig und kostenlos hinsichtlich verschiedener Gesichtspunkte untersucht. Sollten sich Auffälligkeiten ergeben, werde Sie umgehend darüber informiert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Sie zum Zeitpunkt jeder Spende vollkommen Gesund sind und Ihr Plasma bedenkenlos verwendet werden kann. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, wird Ihr Plasma nicht zur Transfusion freigegeben und entsorgt.

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Hat Plasmaspenden Nebenwirkungen?

Grundsätzlich ist Ihr Körper durchaus in der Lage, eine Plasmaspende gut zu verkraften. Das gespendete Plasma wird innerhalb von höchstens 48 Stunden im Körper neu gebildet, sodass kaum mit Ausfallerscheinungen zu rechnen ist. Darüber hinaus werden Sie, wie bereits erwähnt, vor der Blutabnahme einem medizinischen Check unterzogen. So wird stets sichergestellt, dass Sie körperlich ausreichend fit sind, um die Blutplasmaspende problemlos durchführen zu können.

Professionelle Spendeeinrichtungen verwenden bei der Blutabnahme stets steriles Einwegmaterial, sodass Krankheitsübertragungen oder Infektionen ausgeschlossen sind.

Trotz aller Vorsicht und der allgemein guten Verträglichkeit der Plasmaspende kann es, genau wie bei einer gewöhnlichen Vollblutspende auch, dennoch zu leichten Nebenwirkungen kommen. Die Risiken halten sich jedoch in Grenzen. Zu den häufigsten möglichen Nebenwirkungen zählen:

  • Blutergüsse an der Einstichstelle
  • lokale Entzündungen an der Einstichstelle
  • Kreislaufprobleme und Schwindel
  • Übelkeit; selten Erbrechen
  • Kribbeln in Fingern, Zehen oder im Mund; verursacht durch den Gerinnungshemmer

In äußerst seltenen Fällen können Hautnerven an der Einstichstelle durch das Einführen der Nadel beschädigt werden. Dieses Risiko besteht grundsätzlich bei jedem gesetzten Nadelstich – nicht nur bei einer Blut- oder Plasmaspende. Dauerhafte Nervenschädigungen sind äußerst selten aber nicht restlos auszuschließen. Langzeit- und Spätfolgen durch Plasmaspenden sind jedoch äußerst unwahrscheinlich.

Was sollte man vor der Plasmaspende nicht essen?

Vor einer Plasmaspende sollten Sie gut gegessen und vor allem ausreichend viel Flüssigkeit zu sich genommen haben. Es empfiehlt sich darüber hinaus, gerade in den 24 vor der Spende, eiweißreich und vor allem fettarm zu essen. Eine zu fetthaltige Ernährung kann dazu führen, dass Ihre Spende verworfen werden muss und nicht zur Transfusion freigegeben werden kann. Ist der Fettanteil im Blutplasma zu hoch und damit verfettet (lipämisch), ergibt sich eine milchige Färbung des Plasmas. In diesem Fall kann das Blutplasma nicht verwendet werden.

Warum sollte man vor einer Plasmaspende viel trinken?

Sie sollten nicht nur vor, sondern vor allem auch nach der Blutentnahme viel Flüssigkeit zu sich nehmen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Um einer Dehydrierung entgegenzuwirken, empfiehlt es sich bereits vor der Plasmaspende die Wasserreserven des Körpers aufzufüllen. Nach dem Spenden sollten Sie nach Möglichkeit weitere anderthalb bis zwei Liter Wasser trinken.

Wann darf man nicht Plasma spenden?

Auch wenn Sie grundsätzlich als Spender in Frage kommen, können Sie unter gewissen Umständen für eine gewisse Zeit vom Spenden ausgeschlossen werden. Dies ist zum Beispiel während einer Schwangerschaft und in den ersten sechs Monaten nach einer Entbindung der Fall. Weitere Ausschlusskriterien sind zudem:

  • bestimmte Impfungen
  • operative Eingriffe
  • bestimmte Medikamente
  • zu geringe Hämoglobinwerte
  • erhöhte Infektionsrisiken
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Darüber hinaus muss zwischen zwei Plasmaspenden eine Pause von etwa drei bis sieben Tagen eingehalten werden. Den zeitlichen Abstand zwischen zwei Spenden legt die jeweilige Spendeneinrichtung fest, sodass dieser durchaus variieren kann.

Wie oft darf man Plasma spenden?

Wie häufig Sie Blutplasma spenden dürfen liegt letztendlich im Ermessen des Spendezentrums. Die meisten Plasmaspendezentren empfehlen einen Abstand von etwa drei Tagen zwischen zwei Plasmaspenden. In einigen Fällen wird auch eine Pause von bis zu sieben Tagen vorausgesetzt. 

Die Anzahl der Spenden pro Jahr liegt in der Regel bei 45 bis 60. Auch hier gibt es keine einheitliche Regelung, sodass jedes Spendezentrum selbst darüber entscheiden kann. Mehr als 60 Spenden im Jahr sind jedoch nicht zu empfehlen und werden von seriösen Anbietern auch nicht durchgeführt.

Die hohe Anzahl an möglichen Spenden liegt darin begründet, dass sich das entnommene Blutplasma innerhalb sehr kurzer Zeit neu bildet. Ihr Körper hat es bereits nach weniger als 48 Stunden vollständig ersetzt.

Wo bekommt man am meisten Geld für Plasmaspenden?

Nicht jede Blutspendeeinrichtung zahlt Spendern eine finanzielle Aufwandsentschädigung für Blut- oder Plasmaspenden. Das Deutsche Rote Kreuz, das in Deutschland über 70% aller Blutspenden einsammelt, zahlt beispielsweise keine Aufwandsentschädigungen oder sonstige Vergütungen für Blut-, Plasma oder Thrombozytenspenden. Spender erhalten lediglich Snacks und Getränke als Dankeschön für die freiwillige Spende

Doch auch wenn das DRK einen Großteil der Blutspendeaktionen in Deutschland organisiert, so gibt es dennoch zahlreiche weitere Anbieter und Blutspendeeinrichtungen, bei welchen Sie mit Ihren Plasmaspenden Geld verdienen können. Häufig werden Blut- und Plasmaspenden in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Universitätskliniken durchgeführt. Auf deren Internetseiten erfahren Sie schnell, ob eine finanzielle Vergütung erfolgt und wie hoch diese ausfällt.

Bekannte Anbieter im Bereich von Blut- und Plasmaspenden in Deutschland sind beispielsweise:

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Redaktionell verantwortlich für die Themen Beruf und Finanzen.