Bezahlte Umfragen

die besten umfrageportale 2020

Bezahlte Umfragen erfreuen sich bei Teilnehmern immer größerer Beliebtheit. Die Teilnahme an Studien im Bereich der Marktforschung verspricht attraktive Vergütungen und eine abwechslungsreiche Nebentätigkeit. Zusätzlich zu gewöhnlichen Umfragen bieten viele Umfrageportale inzwischen auch die Teilnahme an Produkttests, Online Communities und Tagebuchstudien an, die nicht nur eine höhere Bezahlung bieten, sondern auch eine unterhaltsame Abwechslung zu den sonstigen Befragungen darstellen.

Unternehmen auf der ganzen Welt setzen Marktforschung ein, um Ideen und Produkte zu testen, Meinungsbilder einzufangen oder die Wirksamkeit von Werbeanzeigen zu überprüfen. Eines der wichtigsten Werkzeuge der Marktforschung sind Umfragen, die mittlerweile auch immer häufiger Online durchgeführt werden. Für die Teilnahme an solchen Befragungen erhalten die Mitglieder der Umfrageportale Vergütungen in Form von Geld, Gutscheinen oder Sachprämien. Wir erklären Dir, wie genau Du Geld mit Umfragen verdienen kannst, welche Vor- und Nachteile es gibt und klären über mögliche Fallstricke auf.

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Einleitung

Das Team hinter OPINIYO beschäftigt sich seit mehr als sieben Jahren mit den Themen Online Marktforschung und bezahlte Umfragen. Durch unsere langjährige Tätigkeit für ein internationales Marktforschungsinstitut haben wir tiefe Einblicke in die Welt der Online Umfragen erlangen können und geben unsere Erfahrungen und unser Fachwissen gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter. Wir kennen sowohl die Perspektive der Umfrageteilnehmer, als auch die der Marktforscher, welche die Studien und Forschungsprojekte durchführen. Online Umfragen sind zwar nur ein Teilbereich der onlinebasierten Marktforschung, sind aber die mit Abstand am häufigsten genutzte Untersuchungsmethode.

Umfragen sind ein äußerst wichtiges Werkzeug, das eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten bietet und den Wünschen des Kunden individuell angepasst werden kann. Dies ermöglicht nicht nur die Erhebung unterschiedlichster Daten, sondern bietet den Teilnehmern eine abwechslungsreiche und durchaus unterhaltsame Befragungsteilnahme. Denn Marktforschung wird in nahezu allen Branchen eingesetzt und verspricht den Mitgliedern der Umfrageportale so eine vielfältige Themenauswahl. Mit der Wahl des richtigen Portals kommt keine Langeweile auf und es lässt sich bequem etwas Geld nebenher verdienen. Zwar kann auch die regelmäßige Teilnahme an Umfragen kein geregeltes Einkommen ersetzen und darf nicht als sichere Einkommensquelle betrachtet werden, doch ein kleiner Nebenverdienst lässt sich durchaus realisieren.

 

Was sind bezahlte Umfragen?

Bezahlte Umfragen, oder besser gesagt Umfragen im Allgemeinen, helfen Unternehmen dabei, wichtige Informationen und Einblicke zu sammeln, Produkte und Ideen zu testen oder ihre Markenbekanntheit zu überprüfen. Das Bindeglied zwischen den Unternehmen, die eine Umfrage durchführen möchten und den Teilnehmern, die sie für ihre Befragungen benötigen, stellen Marktforschungsinstitute und deren Umfrageplattformen dar. Die Institute betreiben sogenannte Online-Panles: eine Plattform, auf welcher Befrager und Befragte zusammentreffen. Interessierte haben hier die Möglichkeit, an Umfragen, Produkttests und weiteren Marktforschungsstudien teilzunehmen. Für ihre Teilnahme an den Studien erhalten die Mitglieder eine Vergütung, die in der Regel in Geld, Gutscheinen oder Sachprämien ausgezahlt wird.

Die Befragung, egal ob schriftlich, telefonisch, in persona oder über das Internet, ist die wichtigste und am häufigsten genutzte Methode der Marktforschung. Sie dient in erster Linie der Informationsgewinnung und ist Teil eines größeren Prozesses. Dieser Prozess beginnt mit der Konzeptionierung eines Fragebogens, der anschließenden Datenerhebung, gefolgt von der Analyse und der Interpretation der gesammelten Daten. Dabei ist der Fragebogen das Herzstück einer jeden Studie, denn über ihn werden alle relevanten Informationen abgefragt und später zur Analyse bereitgestellt.

Doch ein Fragebogen ist wertlos, solange es keine Teilnehmer gibt, die ihn bereitwillig ausfüllen und die enthaltenen Fragen beantworten. Die Marktforschungsinstitute, die ihre Studien online durchführen, betreiben deshalb sogenannte Online Panels. Umgangssprachlich immer häufiger Umfrageportale genannt, beschreibt dieser Begriff eine Plattform im Internet, auf welcher Marktforscher und interessierte Umfrageteilnehmer zusammentreffen. Da die Teilnahme an einer Umfrage Zeit kostet und gerade langwierige Befragungen durchaus anstrengend sein können, vergüten die Betreiberunternehmen jede erfolgreiche Teilnahme an einer ihrer Umfragen mit Geld, Gutscheinen oder sonstigen Prämien.

Aus Teilnehmersicht bestehen bezahlte Umfragen aus einer Aneinanderreihung verschiedener Fragen, die mal mehr und mal weniger viel Sinn ergeben. Die Arbeit, die hinter der Konzeptionierung und anschließenden Programmierung einer solchen Studie steckt, lässt sich meist kaum erahnen. In einem Fragebogen, der von einem geübten Teilnehmer in wenigen Minuten bearbeitet werden kann, stecken teils mehrere Monate Arbeit.

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Fragetypen, die abhängig von der Studienart und vom Forschungshintergrund verwendet werden. In der Regel besteht der Großteil einer Umfrage jedoch aus geschlossenen Fragen, bei welchen der Teilnehmer aus einer Reihe vorgegebener Antworten auswählen kann. Doch auf offene Fragen, bei welchen eine freie Textantwort verfasst werden kann, kommen in vielen Befragungen zum Einsatz. Darüber hinaus werden in einigen Umfragen auch Audio- oder Videodateien abgespielt, Produktbilder präsentiert oder auch Mausbewegungen analysiert. Durch den technischen Fortschritt in den letzten Jahren gibt es unzählige neue Möglichkeiten, die verschiedensten Forschungsmethoden, die bislang nur offline möglich waren, nun nach und nach auch über das Internet durchzuführen.

Wir halten fest, dass bezahlte Umfragen nicht zwangsläufig aus langweiligen und monotonen Fragen bestehen, sondern durchaus kreativ und abwechslungsreich gestaltet sein können. Den Marktforschern und Panelbetreibern ist viel daran gelegen, die Nutzer möglichst lange bei Laune zu halten. Denn die Rekrutierung neuer Mitglieder ist aufwändig und kostenintensiv. So wird versucht, möglichst unterhaltsame Befragungen zu programmieren, die sowohl den Forschungszweck erfüllen, als auch den Teilnehmern eine interessante Umfrageteilnahme ermöglichen.

 

B2B vs B2C

Im Kern wird in der Marktforschung nur zwischen zwei verschiedenen, übergeordneten Zielgruppen unterschieden. Erst danach findet eine weitere und viel genauere Unterscheidung statt. Auf der einen Seite stehen B2B- und auf der anderen Seite B2C-Zielgruppen. B2B steht für Business-to-Business und B2C für Business-to-Consumer. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen diesen Zielgruppen zu verstehen, denn die Vergütung für bezahlte Umfragen hängt maßgeblich von dieser Einteilung ab.

Wir erklären zunächst kurz und knapp den Unterschied zwischen B2B- und B2C-Zielgruppen und gehen anschließend auf die Vergütung ein.

B2B – Business-to-Business

Bei einer B2B-Umfrage geht es im Prinzip darum, dass das erste „B“, als das Unternehmen, das die Umfrage in Auftrag gegeben hat, ein zweites „B“, also ein anderes Unternehmen, interviewen möchten. Natürlich kann man kein Unternehmen befragen, sondern höchstens einen Angestellten dieses Unternehmens. Und genau das ist hier der Fall. Bei einer B2B-Befragung sollen bestimmte Mitarbeiter zu einem arbeitsbezogenen Thema befragt werden.

Nehmen wir an, ein fiktives Software-Unternehmen ist dabei eines ihrer bekanntesten Produkte, ein Spezialprogramm für Steuerberater, zu überarbeiten. Um herauszufinden, was die Nutzer am meisten stört, was sie sich wünschen und wo das größte Verbesserungspotential liegt, entscheidet man sich für eine Umfrage unter den Nutzern des Programms. Da die Software über verschiedene Händler vertrieben wird, hat das Unternehmen keine genauen Informationen darüber, wer die tatsächlichen Endbenutzer ihrer Software sind – auch aus datenschutzrechtlicher Sicht wäre eine direkte Kontaktaufnahme hier zumindest stark fragwürdig.
Man beauftragt also ein Marktforschungsunternehmen die entsprechende Umfrage mit 100 aktiven Nutzern der genannten Software durchzuführen. Hierfür selektieren die Marktforscher in ihrem Online Panel alle Mitglieder vor, die sich für die Teilnahme qualifizieren könnten. In diesem Fall wären das idealerweise Personen, die in einer Steuerkanzlei arbeiten. Gesucht wird eine sehr spezielle Zielgruppe, die zu einem berufsbezogenen Thema befragt werden soll: deshalb handelt es sich hier um eine B2B-Befragung.

 B2C – Business-to-Consumer

Bei einer B2C-Befragung hingegen möchte ein Unternehmen Konsumenten befragen – daher Business-to-Consumer.
Die Zielgruppen für solche Befragungen können teils sehr unterschiedlich ausfallen. Es gibt solche Umfragen, bei denen generell Konsumenten aus einem bestimmte Land oder einer bestimmten Region gesucht werden – es qualifiziert sich also alle Personen, die im gesuchten Land bzw. in der gesuchten Region leben. Diese Studienart ist besonders einfach durchzuführen, da die Rekrutierung der Zielgruppe problemlos möglich ist – denn jeder von uns ist letztendlich ein Konsument bzw. Verbraucher.

Jedoch gibt es auch äußerst anspruchsvolle B2C-Zielgruppen. Werden zum Beispiel Besitzer eines bestimmten Smartphone-Modells gesucht, oder Personen die im letzten Jahr in ein bestimmtes Land gereist sind, wird die Vorselektion deutlich schwieriger. Entweder liegen dem Umfrageportal diese Informationen vor und es kann die Teilnehmer gezielt zu dieser Befragung einladen, oder man muss eine sehr große Anzahl an Personen zur Teilnahme motivieren und hoffen, dass sich genug Leute finden, auf die die Qualifikationskriterien zutreffen.

Grundsätzlich gilt: B2B-Befragungen sind in der Regel immer teuer, als B2C-Befragungen. Denn die Grundgesamtheit, also der Anteil der Bevölkerung, welcher der gesuchten Zielgruppe entspricht, ist bei B2B-Umfragen in der Regel deutlich niedriger, als bei B2C-Befragungen. Wir haben knapp 70 Millionen Erwachsene in Deutschland, die sich für eine einfache Konsumentenbefragung eignen würden, aber nur etwa 50.000 Steuerkanzleien. Bezahlte Umfragen im B2B-Bereich werden entsprechend höher vergütet, als gewöhnliche B2C-Befragungen. Es gibt jedoch natürlich auch Ausnahmen und einige wenige Portale nehmen überhaupt keine Unterscheidung hinsichtlich der Vergütung nach verschiedenen Zielgruppen vor.

 

Qualifikations- und Inzidenzraten

Nachdem wir geklärt haben, was der Unterschied zwischen Business- und Konsumentenbefragungen ist und grundsätzlich verstehen, warum bezahlte Umfragen unterschiedlich hoch vergütet werden, möchten wir nun kurz auf einen weiteren wichtigen Punkt eingehen, der einen großen Einfluss auf die Umfragevergütung hat: Die Qualifikationsrate.

Die Qualifikationsrate, auch Inzidenzrate genannt, beschreibt vereinfacht gesagt den Anteil der Teilnehmer, die sich für eine Umfrage qualifizieren werden. Angenommen wir würden ausschließlich Frauen interviewen wollen und wüssten nicht, welches Geschlecht die Mitglieder unseres Umfrageportals haben. Wir würden also wahllos Menschen einladen und nur diejenigen durchlassen, die ihr Geschlecht mit „weiblich“ angeben. Der Anteil von Frauen an der deutschen Bevölkerung beträgt ziemlich genau 50%. Wenn wir annehmen, dass die demographischen Daten unserer Mitglieder in etwa denen der deutschen Bevölkerung entsprechen, können wir also davon ausgehen, dass sich etwa 50% der von uns eingeladenen Mitglieder zur Teilnahme qualifizieren werden, da sie Frauen sind.

Die meisten Umfrageportale koppeln die Umfragevergütung der bezahlten Umfragen an die Qualifikationsrate. Je höher diese ausfällt, also je leichter eine Zielgruppe zu erreichen ist, desto niedriger die ausgelobte Belohnung. Dementsprechend werden Umfragen, bei denen schwierige Zielgruppen mit niedrigen Qualifikationsraten gesucht werden, häufig deutlich besser vergütet. Ist eine Zielgruppe leicht zu erreichen, ist sie aus Sicht eines Marktforschers weniger wertvoll, als eine schwierig zu erreichende Zielgruppe.

Eine Inzidenzrate gibt es bei jeder Umfrage und kann einen Wert von unter 1% bis hin zu 100% annehmen. Sowohl bei B2B- als auch bei B2C-Befragungen spielt sie eine große Rolle und ist neben der Länge des Fragebogens der wichtigste Ansatzpunkt für die Berechnung der Vergütung und auch des Fallpreises, welcher dem Kunden in Rechnung gestellt wird.

 

Beispiel B2B

Einfach: Wir suchen Steuerberater und können diese Dank der Profilinformationen unserer Nutzer vorselektieren -> Qualifikationsrate liegt bei bis zu 100%.

Schwierig: Wir suchen Steuerberater, die eine bestimmte Software verwenden und können Steuerberater im Allgemeinen vorselektieren. Die Software hat einen Marktanteil von etwa 30% -> Qualifikationsrate liegt bei maximal 30%.

 

Beispiel B2C

Einfach: Wir suchen Hundehalter und können diese vorselektieren-> Qualifikationsrate liegt bei bis zu 100%.

Schwierig: Wir suchen Hundehalter, die ein spezielles Futter kaufen und selektieren Hundehalter vor. Das Futter hat einen Marktanteil von 10% -> Qualifikationsrate liegt bei maximal 10%.

Das ist eine wirklich sehr, sehr vereinfachte Darstellung, die jedoch ausreichen sollte, um das Thema Qualifikations- und Inzidenzraten ausreichend zu verstehen.

Je niedriger die Qualifikationsrate, desto schwieriger ist die Zielgruppe zu erreichen. Dies ist die Rechtfertigung für einen höheren Preis gegenüber dem Kunden und gleichzeitig die Möglichkeit eine höhere Belohnung für bezahlte Umfragen auszuloben.

 

Wie lange dauert eine Befragung?

Wir haben gelernt, wie unterschiedlich Zielgruppen ausfallen können und dass es viele verschiedene Fragetypen und Forschungsansätze gibt. An dieser Stelle kannst Du Dir vermutlich schon denken, dass auch die Länge einer Befragung sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Befragungen können wenige Minuten oder auch eine halbe Stunde und länger dauern. Aus unserer persönlichen Erfahrung würden wir den Mittelwert irgendwo im Bereich von 15 bis 20 Minuten ansiedeln. Mittlerweile wird versucht, die Umfragen möglichst kurz zu halten und wenige, dafür aber aussagekräftige Fragen zu formulieren, um die Befragung der Teilnehmer nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

Vor dem Start einer Umfrage erhältst Du meist Informationen über die voraussichtliche Umfragedauer. So kannst Du selbst entscheiden, ob Du trotz oder gerade wegen der Befragungslänge teilnehmen möchtest.

 

Wer führt die Studien durch?

Die meisten Online-Panels und Umfrageportale werden von Marktforschungsinstituten betrieben, welche die Studien in direktem Auftrag ihrer Kunden durchführen. Die Marktforscher entwickeln zusammen mit ihrem Kunden einen Fragebogen, einigen sich auf die passende Zielgruppe, führen die Befragung durch und präsentieren ihrem Kunden nach der Datenauswertung die Ergebnisse der Studie. Deine Antworten in den Fragebögen sind also nicht bloß belanglose Einträge in einer Datenbank, sondern werden sorgfältig ausgewertet und finden ihren Platz in wichtigen Kundenpräsentationen oder Studienergebnissen.

Viele Online-Panels arbeiten auch mit Universitäten und öffentlichen Stellen zusammen, sodass auch die Teilnahme an wissenschaftlichen Erhebungen möglich ist. In unseren Augen ist das ein ganz besonders interessanter Aspekt, wenn man bedenkt, dass wissenschaftliche Studien oftmals die Grundlage großer Entscheidungen sind. Bezahlte Umfragen sind mehr, als ein Zeitvertreib und eine Möglichkeit zum Geldverdienen.

 

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Datenschutz ist ein Thema über das wir uns alle Gedanken machen sollten. Deine Daten gehören Dir und das soll schließlich auch so bleiben. Wenn es um die deutsche Marktforschung geht, kannst Du allerdings beruhigt sein, denn hier gelten strenge Auflagen. Und auch im internationalen Bereich werden die Persönlichkeitsrechte der Panelmitglieder gewahrt – und das teilweise deutlich stärker als in den meisten sozialen Netzwerken.

Es gibt eine Reihe von Verbänden und Vereinen, welche die Regeln für Marktforscher und Felddienstleister festlegen und deren Einhaltung überwachen. In Deutschland sind das zum Beispiel der BVM (der Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher) und die DGOF (die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung). Die meisten Umfrageportale, auch die internationalen, sind darüber hinaus Mitglied der ESOMAR (European Society for Opinion and Market Research).

So ist sichergestellt, dass Deine Daten stets vertraulich behandelt, anonymisiert gespeichert und niemals zu Werbezwecken o.ä. missbraucht werden. Es gelten außerdem strenge Regeln, wenn es darum geht, personenbezogene Daten oder sogenannte PII (Personally Identifiable Information) zu erheben. Weitere Informationen zum Thema Datenschutz erhältst Du auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter.

Bezahlte Umfragen und Datenschutz stehen also nicht in Widerspruch zueinander. Es ist nur wichtig darauf zu achten, dass die Umfrageportale bei denen Du teilnehmen möchtest, sich den Regeln der jeweiligen Fachverbände oder denen des Gesetzgebers unterwerfen. Bei den von uns vorgestellten Portalen ist dies ausnahmslos der Fall.

In unserem Blog berichten wir ausführlich über den Datenschutz bei Online Umfragen.

 

Wie kann ich Geld mit Umfragen verdienen?

Die Antwort auf diese Frage ist schnell gegeben. Für jede erfolgreich abgeschlossene Umfrage erhalten die Teilnehmer eine Belohnung vom Betreiber der Umfrageplattform. Diese erfolgt entweder direkt in Form von Bargeldguthaben oder auch in Punkten, welche anschließend auf dem Portal gegen Geld, Gutscheine oder Sachprämien eingetauscht werden können. Die Höhe und Art der Vergütung ist von verschiedenen Faktoren abhängig und unterscheidet sich je nach Anbieter. Wir gehen sowohl auf die Art, als auch auf die Höhe der Vergütung in den nächsten Abschnitten noch genauer ein. Bezahlte Umfragen sind ein durchaus komplexes Thema, auch wenn dies oft anders dargestellt wird. Wir denken, dass es wichtig ist, sich ausreichend zu informieren, um die Zusammenhänge richtig erkennen und bewerten zu können.

Im Detail läuft der Prozess für einen neuen Teilnehmer wie folgt ab:

Nachdem Du Dich für ein Online-Panel entschieden hast, muss zunächst ein Benutzerkonto angelegt werden. Die Registrierung ist in jedem Fall kostenlos und ebenso unverbindlich. Du gehst keinerlei Verpflichtungen ein und bist weder zur Angabe von Daten, noch zur Teilnahme an Umfragen verpflichtet.

Anschließend wirst Du darum gebeten, Deine Email-Adresse zu bestätigen. Danach kannst Du damit beginnen, Deinen Profilfragebogen auszufüllen. Man möchte möglichst viel über Dich erfahren, damit die Marktforscher Dich für ihre Studien bestmöglich vorselektieren können. Denn jede Umfrage verlangt nach einer bestimmten Zielgruppe. So werden beispielsweise nur Männer mittleren Alters gesucht, Frauen die berufstätig sind oder Menschen die einen PKW besitzen. Die gesuchten Zielgruppen variieren natürlich von Umfrage zu Umfrage, sodass es für jedes Mitglied passende Befragungen gibt. Je genauer der Profilfragebogen ausgefüllt wird, desto passender fallen die anschließenden Umfrageeinladungen aus.

Von nun an wirst Du regelmäßig zu Umfragen eingeladen und kannst nach Belieben an diesen teilnehmen. Wenn Du einmal keine Zeit oder Lust dazu hast, lässt Du es einfach bleiben. Vor dem Start einer Befragung wird angegeben, wie lange diese voraussichtlich dauern wird und wie hoch Deine Belohnung ausfällt. So weißt Du vorher genau, wie viel Zeit Du einplanen musst und ob Dir die Belohnung hoch genug ist. Geld verdienen mit Umfragen ist also runtergebrochen nichts weiter als „Teilnehmen an Umfragen“ – die Vergütung kommt ganz von selbst.

 

Wie viel Geld kann ich verdienen?

Die Umfragevergütung hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab: Zielgruppe, Qualifikationsrate und Umfragelänge.
Um Einladungen zu möglichst gut bezahlten Umfragen zu erhalten, solltest Du in jedem Fall Deinen Profilfragebogen auf den Umfrageportalen möglichst vollständig ausfüllen. So erhöhst Du Deine Chancen, zu Studien mit schwierig zu erreichenden Zielgruppen eingeladen zu werden.

Wer dir erzählt, dass bezahlte Umfragen dir monatlich mehrere hundert Euro einbringen, der weiß es selbst nicht besser oder lügt dich unverblümt an. Denn fest steht: niemand kann Dir pauschal sagen, wie viel Geld speziell DU mit der Teilnahme an Umfragen verdienen kannst. Es kommt darauf an, in welche Zielgruppen du fällst, welche Art von Befragungen Dir Dein Umfrageportal zur Verfügung stellst und wie regelmäßig Du an Umfragen teilnimmst.

Du solltest keinen großen Reichtum und auch kein festes Einkommen erwarten. Wenn Du dennoch Lust hast, Dir mit einfacher Heimarbeit einen kleinen Nebenverdienst zu ermöglichen, dann sind bezahlte Umfragen vielleicht genau das Richtige für dich.

Unser Tipp: Melde dich in mehreren Umfrageportalen an und teste sie jeweils für mehrere Wochen. So bekommst Du ein Gefühl dafür, ob Dir die verfügbaren Themen, deren Inhalt und die Vergütung zusagen.

Empfohlene Umfrageportale

 

Bezahlte Umfragen

Auf unserer Webseite findest Du detaillierte Test- und Erfahrungsberichte zu mehr als 30 Umfrageportalen. Wir liefern Dir Informationen zur Art und Höhe der Vergütung, zu Auszahlungsmethoden und der Bearbeitungsdauer, zu den angebotenen Studienarten, sowie zu unseren persönlichen Erfahrungen mit dem jeweiligen Umfrageportal.

Wenn wir Dein Interesse für bezahlte Umfragen geweckt haben, findest Du unter diesem Beitrag eine Auflistung der derzeit am besten bewerteten Portale auf unserer Webseite. Weitere Informationen zu den von uns vorgestellten Portalen findest Du außerdem in unserer Übersicht der Umfrageportale.

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